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By Karl Sieg

ISBN-10: 3322829413

ISBN-13: 9783322829412

Prof. Dr. Karl Sieg ist emerierter Ordinarius der Universität Hamburg, an der er bis Herbst 1978 den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht/Versicherungsrecht innehatte und Direktor des Seminars für Versicherungswissenschaft war.

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Der Interessebegriff ist nieht unumstritten. Die Rechtsprechung hat flir die Seeversicherung stets den (wirtschaftlichen) Interessebegriff anerkannt (vgl. 12. 44 1884, RGZ Bd. lOO). Aber auch in der Binnenversicherung wird in der neueren hochstrichterlichen Judikatur das Interesse, nicht zum Beispiel die Sache, als versichert betrachtet (vgl. 1934, RGZ Bd. 145, S. 1935, RGZ Bd. 149, S. 1942, RGZ Bd. 169, S. 1953, BGHZ Bd. 10, S. 376385). Jedes Interesse hat einen bestimmten Wert, den sogenannten Versicherungswert, und bei einem Schaden erleidet der Versicherungsnehmer hinsichtlich des versicherten Interesses einen Vermogensschaden in Hohe dieses Wertes.

Lndes schlieBt die HerbeifUhrung des Versicherungsfalls durch den Versicherten den Versicherungsschutz des Versicherungsnehmers nicht automatisch aus, sondern nur, wenn der Versicherte Re- 54 prasentant des letzteren war (OLG Karlsruhe, VersR 1986, S. 985: Haftpflichtversicherung). Der Versicherer soli aus der Rollenspaltung auf der Gegenseite keinen Nachteil haben; er kann mit einer Pramienforderung gegen den Versicherungsnehmer dem Versicherten gegentiber aufrechnen: § 35b VVG; tibrigens auch gegentiber dem geschiidigten Dritten in der allgemeinen Haftpflichtversicherung, nicht jedoch in der Pflichtversicherung: § 158g VVG.

Ihn treffen die noch zu besprechenden Rechtspflichten, er gibt auch diejenigen Erklarungen ab, die den gesamten Vertrag betreffen (Anfechtung, Kiindigung, Vertragsanderung, Verlangerung), an ihn sind umgekehrt die Erklarungen des Versicherers zu richten, die den gesamten Vertrag angehen. Bei der AG ist der Versicherungsnehmer Partner des schuldrechtlichen Vertrages, beim VVaG ist er in der Regel zugleich Mitglied. 2 Versicherter im engeren Sinne a) Versicherung fur fremde Rechnung Der Versicherte im engeren Sinn ist nicht Vertragspartei: Sein Risiko hat ein anderer, der Versicherungsnehmer, flir ihn gedeckt derart, daB der Versicherte den Versicherungsanspruch im Schadenfall erwirbt.

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